Wie wir abseits von Demo, Petition und Co medienwirksam aktiv sein können, zeigt Aktivist, Autor, freier Dozent und (Mit-)Initiator verschiedener Kampagnen und Kollektive Tobi Rosswog in diesem Impulsvortrag auf.
Ablauf
Am Anfang steht eine kurze Analyse, warum wir systematisch auf Kosten anderer leben, obwohl wir das gar nicht wollen. Auf dieser Grundlage beleuchtet Tobi unsere Möglichkeiten, Gesellschaft gemeinsam zu gestalten und in konkreten Kämpfen einen Unterschied zu machen. Tobi zieht dabei lebendige Beispiele aus über 15 Jahren kreativen Aktivismus für "Das Gute Leben für Alle" heran. Und nach der Aktion kommt meist auch die Repression, der Versuch der Einschüchterung. 2025 versuchte der Medienstaranwalt Prof. Dr. Christian Schertz für Wolfgang Porsche ihn mundtot zu machen. Wie das ausging, erzählt er ebenso. Im Anschluss ist Zeit, um gemeinsam Banden zu bilden.
Alle sind herzlich eingeladen, am Samstag ab 9:30 Uhr an einem Workshop teilzunehmen. Kein Vorwissen benötigt.
Tobi Rosswog
Als Aktivist, freier Dozent und Initiator ist Tobi Rosswog für die sozial-ökologische Transformation unterwegs. Mit all seiner Zeit und Energie setzt er sich für den Wandel hin zu einer Gesellschaft jenseits von Arbeit, Eigentum und Geld ein. Aktuell bildet er mit kämpferischen Kolleg*innen Banden, um die soziale und ökologische Frage zusammen zu denken und danach zu handeln. Er ist überzeugt: Die Kraft der direkten Aktion und kreativer Intervention ist unglaublich stark. Aktivistisch ist den eigenen Alltag als Plattform des Protests zu begreifen und sich als transformatives Sub-jekt zu verstehen. Denn nur bio und fair zu konsumieren und alle paar Jährchen ein Kreuz an der Stelle des geringsten Übels zu setzen, wird nicht reichen, um den Herausforderungen unserer Zeit wirksam zu begegnen. Es braucht Aktivismus zwischen Widerstand, Austausch & Utopie. Lasst uns Banden bilden und durch kreative Interventionen den vermeintlichen Normal-zustand der kapitalistischen Zerstörung radikal hinter-fragen und mit einer Prise Utopie das Unmögliche möglich werden lassen.
Lasst uns Banden bilden und durch kreative Interventionen den vermeintlichen Normal-zustand der kapitalistischen Zerstörung radikal hinter-fragen und das Unmögliche möglich werden lassen!