#AlleFürsKlima

Unter diesem Motto rufen die Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung gemeinsam dazu auf, sich dem Globalen Klimastreik von Fridays for Future anzuschließen und die Bundestagswahl zur Klimawahl zu machen.

„So kurz vor den Bundestagswahlen ist dieser Klimastreik besonders wichtig. Zusammen mit den jungen Menschen machen wir allen Parteien klar, dass es ohne effektiven Klimaschutz nicht mehr geht. Die nächste Legislaturperiode ist die letzte, in der die Weichen noch so gestellt werden können, dass Deutschland seinen Beitrag zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens leistet“, macht Danielle Schulte am Hülse von Teachers For Future Germany deutlich.

Es bleiben nur noch etwa 7 Jahre (SRU 2020), bis Deutschland seinen Anteil am CO2-Restbudget verbraucht hat (1,5 Grad Limit mit 67% Wahrscheinlichkeit erreicht, globale Gleichverteilung, gleichbleibende Emissionen). Dennoch verfügt keine der Parteien über ein Programm, das Maßnahmen plant, welche Hoffnung machen könnten, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken.

Gerd Hübner von Berlin4Future findet klare Worte: „Die Pandemie hat die Klimakrise aus der öffentlichen Aufmerksamkeit verdrängt. Dadurch ist wieder kostbare Zeit für wichtige klimapolitische Weichenstellungen verloren gegangen. Die Trägheit der Parteien und ihre Weigerung, strengere Klimaschutzmaßnahmen zu beschließen bzw. ihre Wahlprogramme konsequent auf die Einhaltung des 1,5 Grad-Limits auszurichten, gepaart mit Lobbyismus und den Interessen der fossilen Wirtschaft, machen deutlich, dass es den Druck von der Straße dringend weiter braucht! Hier sind wir alle gefordert!“

Es ist davon auszugehen, dass die Klimakrise und die entsprechenden Gegenmaßnahmen der Parteien bei der anstehenden Bundestagswahl wahlentscheidend sind. Klima-Wahl-O-Maten auf Bundes- und Landesebene unterstützen die Menschen dabei, die Positionen der Parteien zum Klimaschutz mit den eigenen und den wissenschaftlich notwendigen abzugleichen.

„Egal, was wir machen oder woher wir kommen: Als wahlberechtigte Erwachsene ist es am 26.09. unsere Pflicht, in Solidarität mit den bereits jetzt betroffenen Menschen, sowie den jungen und zukünftigen Generationen, für die Sicherung unserer Lebensgrundlagen zu stimmen. Wir haben jetzt die Möglichkeit, Klimaschutzbremser*innen und ein „Weiter-so“ abzuwählen. In den kommenden Monaten wird es unsere Aufgabe sein, einer hoffentlich progressiven neuen Bundesregierung genau auf die Finger zu schauen und von ihr echten Klimaschutz einzufordern“, stellt Tino Pfaff von Extinction Rebellion Deutschland klar.

#AlleFürsKlima

#KlimaWahl

#UprootTheSystem

👉 Alle Demos von Fridays for Future findet ihr hier: fridaysforfuture.de/allefuersklima.

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