Aktionen mit und von XR Dortmund daheim und auswärts


Dortmund & Witten // 27.03.21 // Rebellion of One

Drei Aktivist:innen von Extinction Rebellion haben sich an verschiedenen Orten in Dortmund und Witten alleine auf die Straße gesetzt und so den Verkehr zum Stocken gebracht, um ihre Angst vor der Klimakrise und dem drohenden Ende der natürlichen Lebensgrundlagen auszudrücken. Die Protestaktion unter dem Namen „Rebellion of One", Rebellion der Einzelnen, fand zeitgleich in mehr als 40 Städten in Deutschland statt.

Dortmund // 27.02.21 // Swarming & Die-in

Ausschwärmen statt Aussterben! Unter diesem Motto haben wir mit rund 50 Aktivist:innen beim angemeldeten Swarming immer wieder für kurze Zeit den Dortmunder Wall blockiert und damit auf die Klimakatastrophe aufmerksam gemacht. Auf dem Hansaplatz fand danach ein Die-in statt: Die Rebell:innen sanken gleichzeitig zu Boden, um die Bedrohung durch die Klimakrise zu verdeutlichen. Anschließend haben wir beim finalen Swarming den kompletten Südwall blockiert.

Fotos: Leopold Achilles

Düsseldorf // 17.02.21 // Klima Gut Achten

An Aschermittwoch haben wir mit rund 60 Aktivistinnen von Extinction Rebellion aus ganz Nordrhein-Westfalen die Düsseldorfer Staatskanzlei von drei Seiten umstellt: An der Ostseite der Staatskanzlei haben sich 10 Personen an die Geländer des Treppenportals sowie an den Zaun gekettet.

„Klima Gut Achten“ war das Motto in Anspielung auf ein wissenschaftliches Gutachten zum Braunkohletagebau Garzweiler II, laut dem die akut vom Abriss bedrohten Dörfer erhalten bleiben könnten. Das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium hatte dieses Gutachten mehr als ein Jahr lang unter Verschluss gehalten – während der Energiekonzern RWE mit Unterstützung der nordrhein-westfälischen Landesregierung erste Fakten schuf.

© Torsten Leukert
© Torsten Leukert
© Torsten Leukert
© Torsten Leukert

Dortmund // 10.01.21 // Wald statt Asphalt

Sinnbildlich für einen sterbenden Wald haben wir bei einer unangemeldeten Aktion aus alten und weggeworfenen Christbäumen auf dem Dortmunder Hansaplatz einen neuen Nadelwald gepflanzt. Mit Schildern wurde auf die Gefährdung der Wälder durch die Klimakrise aufmerksam gemacht und gegen das Abholzen gesunder Wälder protestiert.

Dortmund // 27.11.20 // Block Friday

Lieber nackt als in Billigkleidung: Mit entblößten Oberkörpern haben wir in der Dortmunder Thier Galerie gegen die Fast-Fashion-Industrie und Black-Friday-Rabattschlachten protestiert. Denn den Preis für schnelllebige, niedrigpreisige Modeartikel müssen Mensch, Tier und Natur in den Produktionsländern teuer bezahlen. Auf unseren Körpern trugen wir die Botschaft: „850 Mio Tonnen CO2 pro Jahr“.

Dortmund // 02.09.20 // Blockade Südwall

Zu viele Autos mit zu wenigen Passagieren umkreisen unsere Innenstadt, verpesten unsere Luft, sind laut und stressig. Die Stadt Dortmund visiert Klimaneutralität 2050 an – wir finden „das ist echt die Höhe“ und haben unser 6m hohes Gerüst auf den Südwall gestellt und die Blockade bis zur Räumung am späten Abend gehalten.

Brief und Antwort der Dortmunder Parteien

Im Rahmen unserer Blockade am 02.09. auf dem Dortmunder Südwall haben wir einen Brief an die Dortmunder Parteien geschrieben und um Stellungnahme gebeten.

Brief

Antwort von den Piraten

Antwort von Basisdemokratie Jetzt

Antwort von den Grünen

Antwort von DOS

Dortmund // 01.08.20 // Blockade Möllerbrücke

Unsere Regierung ist laut Grundgesetzes dazu verpflichtet, die natürlichen Lebensgrundlagen der Bevölkerung zu schützen und zu erhalten. Wir haben die Möllerbrücke in Dortmund blockiert – weil wir die Umgestaltung unserer Gesellschaft nicht blockieren lassen von #Wirtschaft , #Kohleausstiegsgesetz und #Lobbyarbeit . Wir haben gestanden, gesessen, gesungen, getanzt, gelacht, gepflanzt, gesprochen und zugehört – u.a. dem Bundestagsabgeordneten Marco Bülow, der sich mit uns solidarisiert, weil auch er „kaum noch Hoffnung sieht für unsere Lobby-Republik“.

Dortmund // 14.07.20 // Gehzeug-Aktion

Zu viele Autos in unserer Welt! Wir haben uns "Gehzeuge" gebaut, Holzgestelle – etwa so groß wie ein Auto – die sich eine Person umhängt und mit denen wir dann auf der Straße in der Reihe laufen um unserem Protest Ausdruck zu verleihen. Mobilität muss umgestaltet werden! Autos sind zu laut, zu dreckig und oft fährt nur eine Person.

Dortmund // 26.06.20 // Blutiges Dortmund

Die Stadt Dortmund ist die größte Teilhaberin an kommunalen RWE-Aktien. Damit macht sie sich an der Klimakrise und dreckigen Kohlegeschäften mitschuldig. Als Symbol für das Verstromen von Blutkohle haben wir uns mit Kunstblut übergossen. Auf unseren Körpern trugen wir die Botschaft: „Dortmund hat 23,6 Millionen RWE Aktien“.

©Leopold Achilles
©Leopold Achilles
©Leopold Achilles
©Leopold Achilles

NRW // 15.-19.06. // Dezentrale Rebellion Wave

In der Woche vom 15. bis zum 19. Juni haben wir mit vereinten Kräften in NRW protestiert.

Montag haben wir mit einem Plantschbecken voll Kunstblut und drei Käfigen vor der Westfleisch-Zentrale in Münster auf die schrecklichen Zustände in der Fleisch-Industrie aufmerksam gemacht. Unterstützt wurden wir von Animal Rebellion NRW.

Dienstag haben wir einen preparierten Wohnwagen vor die Staatskanzlei in Düsseldorf geschoben und dort abgestellt. Es gab Musik, ein Feuerwerk, eine Inszenierung des Aussterbens, und viele bunte Dinge...Ziel war es, ein Gespräch mit Armin Laschet zu den Entscheidungen bezüglich des Steinkohle-Kraftwerks Datteln IV zu führen. Leider wurden unsere Rufe (mal wieder) ignoriert also blieben wir bis zum Abend.

"Datteln IV kommt zu Dir"

Mittwoch haben wir eine 20m lange, tote Fichte vor die Thiergalerie (Shopping Mall) in Dortmund gelegt (und liegengelassen) – als Mahnmal für das Baumsterben deutscher Wälder. Parallel dazu gab es eine angemeldete Mahnwache mit Spielen und Aufklärung über die Klimakrise.

Donnerstag haben wir uns erneut zusammengefunden um mit unserem Boot „Maria Yolanda Maturana“ auf der Wiese vor dem Landtag in Düsseldorf vom Stapel zu laufen. Nachdem wir dort erfolgreich "gestrandet" sind, haben wir über den Tag verteilt hunderte Politer*Innen im Landtag angerufen um in einer Bürger*Innen-Versammlung Gespräche über die Klimakrise zu führen. Letztendlich wurde uns nahezu jeder Dialog verwehrt – sogar von den Grünen. Christian Untrieser (CDU) war der Einzige, der sich zu einem (netten) Gespräch zu uns gesellte. Also blieben wir über Nacht und es gelang uns trotz Polizei-Bewachung, das Boot mit einer Konstruktion aus Stahl und Beton im Boden zu verankern.

"Politik mit der Lobby am Steuer steckt fest"

Freitag wurden wir dann besucht von Fridays for Future, die unsere "Baustelle" vorm Landtag als Ziel für ihren Freitags-Zug auswählten.

Dortmund // 03.05.20 // Overshoot Day

Düsseldorf // 14.02.20 // Valentinstag bei Uniper

Düsseldorf // 15.01.20 // Festgeklebt im Landtag

Gemeinsam mit 30 Rebell*innen aus ganz NRW haben wir mittels der Gesten der drei Affen (nichts sehen, nichts hören, nichts sagen) gezeigt, wie wir die derzeitige Klimapolitik des Landes wahrnehmen. Einige Aktivist:innen haben sich anschließend mit Sekundenkleber im Landtagsgebäude festgeklebt, um zu betonen: „Wir bleiben, bis ihr endlich handelt!”

Dortmund // 17.12.19 // U-Bahn Singen

Dortmund // 29.10.19 // Wall-E@Digitalgipfel

Berlin // 07.-13.10.19 // Rebellion Wave

Dortmund // 31.08.19 // Blockade Rheinische

Köln // 13.07.19 // Blockade Rheinbrücke

Dortmund // 29.06.19 // Swarming