Es ist zum Heulen: Obwohl die Artenvielfalt für uns Menschen lebenswichtig ist, werden doch weltweit täglich bis zu 150 Arten ausgelöscht. Also müssen wir am Vorabend des Tages der Artenvielfalt, dem 21. Mai., wieder trauern um verlorene Tier- und Pflanzenarten - in der Hoffnung, dass die Menschheit endlich aufwacht.
Weltweit könnte laut Weltbiodiversitätsrat in naher Zukunft eine Million Arten aussterben. Eine Katastrophe, gegen die wir auf die Straße gehen: Am Donnerstag, 21. Mai 2026, trauern wir in der Nürnberger Karolinenstraße (auf Höhe der Sparda-Bank) ab 17 Uhr mit einem Artenfriedhof um verlorene Arten und protestieren mit mahnenden Grabreden gegen das Nichtstun, das die Roten Listen dieser Welt immer länger werden lässt.
Seit 2001 wird der 22. Mai als Internationaler Tag der biologischen Vielfalt gefeiert. Er erinnert an den 22. Mai 1992, an dem der Text des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt offiziell angenommen wurde. Die Ziele der Konvention sind die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile sowie die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile.