Kundgebung und Fahrraddemonstration
am Samstag, 10.10.2026
auf dem Adenauerplatz
11-12 Uhr Klimawache u. Kundgebung auf dem Adenauerplatz
12-14 Uhr Fahrraddemonstration mit Schwimmnudeln über Kreuzstr., Detmolder, Prießallee, Ostmarkt
Zwischenkundgebung Ostmarkt
Zurück bis Adenauerplatz
Umbau Kreuzstraße 2028: Die Chance für eine mutige und zukunftsweisende Stadtplanung.
Das wollen Kommunalpolitiker*innen aber nicht:
- „Das hohe Verkehrsaufkommen lässt keine andere Lösung zu!“
- Rückbau der Bike-Lane (FDP)
- „Verkehr muss fließen und darf nicht ausgebremst werden.“
In einer traditionellen autogerechten Stadt beansprucht der Pkw-Verkehr (fließend und parkend) oft bis zu 60 % oder mehr des gesamten Straßenraums, obwohl er teils nur für einen Bruchteil der Wege genutzt wird. Die Planungen dafür stammen aus der Straßenbaupolitik der 1960er/70er Jahre.
Nicht das Fahrzeugaufkommen muss bewältigt werden, sondern das Personenaufkommen.
Ein Auto transportiert im Berufsverkehr meistens nur 1,1 bis 1,2 Personen, besetzt aber enorm viel Verkehrsfläche. Im Vergleich dazu können ein gut ausgebauter und attraktiver ÖPNV und breite Fahrradstraßen Pendler*innen zügig und sicher in die Stadt bringen.
Mehr Autos bedeuten mehr Lärm, Feinstaub und CO₂-Emissionen. Dies widerspricht gesetzlichen Klimazielen und schadet der Lebensqualität der Anwohnenden.
So viel Platz und Lebensqualität, wenn Autos in Städten weniger werden – andere Städte in Europa und Deutschland machen es vor: Utrecht, Wien, Paris, Kopenhagen, Freiburg, Wiesbaden, Karlsruhe….!
Mit alten Lösungen können wir nichts Neues schaffen.
Wir fordern eine faire Verteilung des städtischen Raums und eine zukunftsorientierte Stadtplanung, die sich an den Menschen orientiert. Mehr Platz für Radler*innen und Fußgänger*innen, weniger für Autos!
„Vision Zero“ (Reduktion der Verkehrstoten ) – der entscheidende Faktor ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf innerorts 30 km/h
Eine Stadt, die passt – Bielefeld für ALLE!
Klimawache Bielefeld und Fahrraddemo "Kreuzstraße"