Heizen mit Altholz ist keine Option

Geschrieben von Ortsgruppe Nürnberg am 29.12.2025

Die Stadt Nürnberg hätte dieses Projekt lieber still und leise in der Vorweihnachtszeit vorangebracht. Doch viele lokale Gruppen, darunter XR, Blue Pingu, der Bürgerverein St. Leonhard/Schweinau und federführend Greenpeace Nürnberg, haben der Kommune einen Strich durch die Rechnung gemacht: Eine Protestkundgebung gegen das klimaschädliche Vorhaben, in Nürnberg-Sandreuth durch die N-Ergie ein Altholz-Heizkraftwerk errichten zu lassen, fand am 20. Dezember 2025 auf dem Nürnberger Kornmarkt statt.

Worum geht's? Geplant ist die Verbrennung von bis zu 109.500 Tonnen Altholz pro Jahr. Der Stadtrat hatte bereits im September 2023 eine Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen.

"Mitten in Nürnberg eine weitere große Verbrennungsanlage zu errichten, ist aus gesundheitlicher und klimapolitischer Sicht falsch", so Rolf Wirth von Greenpeace Nürnberg. Altholz enthält je nach Belastungsklasse Schadstoffe, die bei der Verbrennung in die Luft gelangen könnten. Es wurde aufgerufen, der Genehmigungsbehörde, der Regierung von Mittelfranken, massenhaft Einwendungen gegen den Plan zuzusendlen. Ein dickes Paket von Unterschriften wurde am 29. Dezember 20255 in Ansbach an Vertreter der Regierung übergeben.

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