Programm "Zukunft gestalten statt Krisen verwalten".

Programm – 12 bis 17 Uhr

  • 12-17 Uhr:‌ Ausstellung &‌ lokale Initiativen
  • 12:00 Eröffnungskonzert (Pachamama und die Geister)
  • 13:00-14:30 Vorträge
  • 15:00-16:00 Podium: Diskussion und Fragen
  • 16:30 Abschlusskonzert (Julia Schüler und Viktoria Leléka)

Was uns erwartet

Auf den Boden wird ein Kreisverkehr gemalt, es werden Verkehrschilder aufgestellt. In der Mitte des Kreisverkehrs: Koffer mit ausgedruckten „Steurgeldscheinen“ und von da aus gibt es zwei Abzweigungen. Die Wege trennen sich in die Zukunftsrichtungen „Buisness as usual“ und „Transformation“.  Beide Versionen werden auf anschaulichen, wissenschaftlich fundierten und informativen Stellwänden visualisiert.

Auf der Seite der Transformation zeigen wir, was sich in dieser Zukunft „verändert hat“ und somit „bewirkte“, dass wir in einer intakten, Hoffnung schenkenden Welt leben.

Wir gehen dabei insbesondere auf die Punkte Mobilität, Industrie- und Gemeinwohlökonomie, Energie, Gebäude und Wärme, Landwirtschaft und Internationaler Ausgleich ein.

Wenn man dem anderen Weg folgt, dem „Business as usual“, kommt man nicht weit, da hat es einen Unfall gegeben. Ebenfalls auf Stellwänden schaut man auf die Wrackteile der +3°C-Welt. Hier sieht man, dass die halbe Erde unbewohnbar ist, weil es schlichtweg zu heiß oder geflutet ist, es ist die Rede von Klimageflüchteten und Nahrungsknappheit, Biodiversitätsverlust, Unwettern und möglichen Ressourcenkonflikten. Bei all dem müssen wir nicht einmal auf Übertreibungen zurückgreifen, sondern stützen uns auf wissenschaftlich erarbeitete Szenarien.

Das alles ist eine Seite der Veranstaltung, zusätzlich wächst ein Podium aus dem Steinboden; hier drauf wird nicht nur nahe gehende Musik gespielt, sondern auch auf namenhafte Stimmen gehört. Neben verschiedenen Vorträgen wird es eine Podiumsdiskussion geben, auf der Vertreter*innen aus Klimawissenschaft, Transformationsforschung, Aktivismus, Wirtschaft und Politik darüber debattieren, wie eine sozial-ökologische Transformation aussehen könnte, was für Maßnahmen dafür nötig sind und wie das aktuelle Konjunkturpaket im Hinblick auf diese Transformation eingeschätzt wird.

So gestärkt übergeben wir unsere Transformationspläne dem Vertreter des Finanzministeriums – vor Publikum!

Musik

Folgende Musikbeiträge sind geplant:

Vorträge

In der Zeit 13:00 bis 14:30 sind nacheinander vier Vorträge mit Fragerunde nach jedem Vortrag geplant:

1.: Wilhelm Stein (Stein Engineering &‌ Consulting, Scientists4Future):‌ "Energiewende".
2.: Norbert Rost (Büro für postfossile Stadtentwicklung, Zukunftsstadt): "Zukunftsstadt und Transformationsstipendium". Der Text des Vortrages kann hier nachgelesen werden: PDF, 44KiB.
3.: Anne Nentwig (Greenpeace: "Grüner Marshallplan".
4.: Friedrich Nähring (DiEM25): "Green New Deal für Europa".

Podium

Wie kann eine sozial-ökologische Transformation konkret aussehen? Was muss dafür politisch auf den unterschiedlichen Ebenen passieren? Und wo stehen wir im Hinblick auf das Konjunkturpaket, das in den nächsten Jahren den Möglichkeitsrahmen für die notwendigen Veränderungen absteckt?

Im Rahmen eines öffentlichen Podiums wollen wir diese Fragen am 19.6. bei unserer Veranstaltung "Wandel gestalten statt Krisen verwalten" diskutieren.

Dazu haben wir Vertreter:innen aus den Bereichen Klimawissenschaft, Transformationsforschung, Klima-Aktivismus, Wirtschaft und Politik eingeladen.

Auf dem Podium werden unter anderem sein

Sie werden zunächst unter sich darüber reden, was die notwendigen Ziele sind, was global und national in den spezifischen Bereichen getan werden muss, um diese zu erreichen, und welche lokalen Konzepte es für die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen schon gibt. Danach wollen wir die Diskussion für Besucher:innen öffnen, auch um darüber zu sprechen wie wir uns an der Gestaltung des Wandels beteiligen können und welche Möglichkeiten es gibt diesen direkter bei unseren Repräsentant:innen einzufordern.

Wir freuen uns mit Euch/ Ihnen gemeinsam über unsere Zukunft zu diskutieren.