Die Zeit läuft uns davon.

Wir stehen vor dem ökologischen Kollaps. Die Fakten liegen nicht erst seit dem Report des Weltklimarats (IPCC) vom Oktober 2018 auf dem Tisch; schon 2009 weist eine Studie von WWF und Allianz-Versicherung auf die unberechenbaren Risiken bei Erreichen von „Klima-Kippunkten“ hin. Selbst das Bundesumweltamt warnt auf seiner Homepage: „Die drohende Klimaerwärmung birgt für Mensch und Umwelt große Risiken.“
Die Aus­wirkungen unseres Handelns, seien es CO2-Ausstoss, Fracking, Rodungen, Massentierhaltung, Überfischung und Vermüllung der Meere bedrohen das Leben auf unserem Planten – das Leben aller Arten. Auch das Aussterben der Menschheit in absehbarer Zukunft ist eine reale Möglichkeit. Millionen von Menschen leiden bereits jetzt an den Auswirkungen von Dürren, Über­schwem­mungen und Ver­teilungskriegen.

Die Entscheidungen und Handlungen unserer Regierungen stehen in keinem Zu­sammenhang zu der ele­men­taren Bedrohung und der fortschreitenden Zerstörung unseres Lebensraums und unserer Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Ge­ne­rationen.
Im Gegenteil: Regierungen missachten diese Tatsachen und sie miss­ach­ten das Recht der Öffentlichkeit umfassend und aufrichtig über Risiken und Ausmaße informiert zu werden. Diese Missachtung muss an­gesichts der realen Bedrohung un­seres Aussterbens als kriminell bezeichnet werden.

Daher rufen wir zur gewaltfreien Rebellion auf, um gemeinsam die Klimakatastrophe abzuwenden und unser Überleben zu sichern.

Unsere Forderungen lauten:

(1) Die Regierung muss zusammen mit den Medien die Wahrheit über die akute Bedrohung durch die Klimakrise und die Zerstörung unserer Ökosysteme kommunizieren. Alle Gesetze, die dieser Situation nicht angemessen sind, müssen revidiert werden.

(2) Die Regierung muss Maßnahmen rechtlich bindend beschließen und einleiten, um die Netto-Emissionen von Treibhausgasen in Deutschland bis 2025 auf Null zu senken. Im Zuge dessen muss der Ressourcenverbrauch massiv reduziert werden.

(3) Die Schaffung einer Bürgerversammlung als Teil einer zweckmäßigen Demokratie, die diesen Prozess begleitet und überwacht.

Schließt euch uns an!

Ausschluss von Gewalt und Diskriminierung

Körperliche Gewalt oder der Aufruf zu Gewalt gegen andere sind inakzeptabel. Diskriminierendes Verhalten oder Sprache, Verhalten das rassistisch begründete Überlegenheit ausdrückt, Sexismus, Antisemitismus, Islamophobie, Homophobie, Behindertenfeindlichkeit, Klassendiskriminierung, Vorurteile wegen des Alters und alle anderen Formen von Unterdückung einschließlich Beleidigungen oder Beschimpfungen gegenüber anderen, sowohl während Aktionen als auch anderswo, sind nicht akzeptabel, weder offline noch online.